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Juni/Juli 2018

Editorial Ausgabe 77

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Liebe Leser,

 

der Irrsinn, der sich in jüngster Zeit auf der Weltbühne manifestiert, hat inzwischen wahrlich apokalyptische Ausmaße angenommen. Denken Sie nur mal kurz zurück: Es ging los mit dem Gezeter um die angebliche Beeinflussung der US-Wahl durch die Russen, mündete in die Fake-­News- und schließlich #MeToo-Hysterie, die dann von Atombombendrohgebärden, Skripal-Affäre und einem vermeintlichen Giftgasangriff in Gouta abgelöst wurde. Gerade haben sich Israelis und Palästinenser wieder die Köpfe eingehauen – die Terroranschläge und Amokläufe, die zwischen all dem passieren, zählt man schon gar nicht mehr...

Soll ich Ihnen vielleicht noch vom frisch wieder aufgerissenen Ozonloch erzählen, dem massiven Insektensterben oder dem Plastikteppich auf dem Atlantik?

 

Wer sein Herz am rechten Fleck hat, möchte am liebsten losheulen, denn das, was unsere Spezies da fabriziert, ist kaum mehr menschlich zu nennen. Was ist los mit der Krone der Schöpfung? Wo ist ihre Empathie geblieben? Wo der Respekt vor der Natur, dem Planeten, den Mitmenschen?

 

Alle diese Ereignisse und Fragen kamen mir blitzlichtartig in den Sinn, als ich Paul Levys Artikel zum Thema „Wetiko“ las. Wetiko ist eine alte Bezeichnung der Indianer für das, was sie die „Krankheit des Weißen Mannes“ nannten: eine Psychose, die darauf zurückgeht, dass er seine Verbindung zur Ganzheit verloren hat, und die dazu führt, dass seine Weltsicht zur Wahnvorstellung wird. Diese innere Leere resultiert in grenzenloser Gier: Er sucht sein Heil darin, Materielles anzuhäufen. Levy bleibt hier aber nicht stehen, sondern entwickelt aus dem Begriff gleich einen neuen Archetyp: Er bezeichnet Wetiko als psychisches Virus, das, hat es erst einmal von uns Besitz ergriffen, krebsartig ins kollektive Unbewusste metastasiert und von dort aus weiteres Unheil anrichtet. Was dieses Virus besonders gefährlich macht, ist sein Tarnvermögen – es vergräbt sich in uns wie eine Spirochäte und gibt uns unterbewusst Gedanken vor, die uns wie die eigenen vorkommen. Letztlich zapft es die uns innewohnende kreative Kraft an und wendet sie gegen uns. Für Levy ist das, was auf der Weltbühne geschieht, eine Manifestation dieses Virus, das aus dem kollektiven und individuellen Unbewussten heraus agiert.

 

Es war nicht das erste Mal, dass ich von derartigen Kräften las – den Archonten der gnostischen Schriften werden ja ähnliche Eigenschaften zugeschrieben –, aber Levys bildreiche, frische Sprache rief mir die Skepsis ins Gedächtnis, die ich Teilen der Aufklärungsszene gegenüber empfinde. Ich musste da zum Beispiel an den in Heft 73 veröffentlichten Artikel von Daniel Loose denken, der berechtigte Zweifel an so manchem Geschichtenerzähler in der Ufo-Szene weckte. Ist bei Corey Goode oder Andrew Basagio das Virus am Werk? Lenken ihre Geschichten nicht auch nur ab, saugen sie nicht an unserer kreativen Kraft? Oder denken Sie nur an die ewig tobende Migrantendiskussion. Da haben sich selbst ernannte Deutschlandretter, die guten Willens zu sein meinen, zu waschechten Menschenfeinden gemausert. Ihre kreative Kraft fokussiert sich darauf, sich weiter einzuigeln, abzugrenzen und gegen die Missstände zu wettern. Auch hier frage ich mich, ob das nicht nur eine weitere Projektion des Virus ist.

Auf Levys symbolträchtige Analyse folgt dann eine interessante Wendung – und die ist auch der Grund, warum ich seinen Text zum Leitartikel gemacht habe. Denn wie gesunden wir denn nun von dieser fiesen Psychokrankheit? Es klingt so verdammt einfach: Da alles, was wir da draußen sehen, nur eine kollektive Manifestation des Virus ist, der in uns drinnen sitzt, kann die Lösung nur in uns selbst liegen. Jeder von uns muss sich dieser Krankheit nur bewusst werden, erkennen, dass sie unseren schöpferischen Impuls in die falschen Bahnen lenkt, und sich wieder auf den eigentlichen, gesunden Kern besinnen. Dann wird auch der naturgegebene Sinn dieser schöpferischen Kraft zutage treten: die Schaffung einer für alle lebenswerten Welt, in der Ideen, Weltbilder und Wesen friedlich koexistieren. Das könnte uns auf so fruchtbare Ideen bringen, den erhöhten weltweiten CO2-Ausstoß dadurch zu kompensieren, dass wir Mütterchen Erde wieder aufforsten. Oder eine internationale Notfalltruppe zusammenzutrommeln, die den Plastikläufer aus dem Atlantik fischt. Oder was halten Sie von der Idee, Navigationssysteme zu bauen, die nicht den schnellsten, sondern den schönsten Weg anzeigen?

Aber wissen Sie, was komisch ist? All diese Dinge gibt es schon – oder es wird zumindest an ihnen gewerkelt. Und das bringt mich auf den letzten Punkt: Allem äußeren Schein zum Trotz habe ich nämlich das deutliche Gefühl, dass wir gerade dabei sind zu gesunden. Das, was uns all die Missstände so übergroß sehen lässt, ist nichts anderes als unser sich räkelndes Bewusstsein – oder, um es mit Levys Worten zu sagen: Wir sehen den Schatten nur deutlicher, weil wir wieder heller leuchten.

Oder geht hier gerade meine Fantasie mit mir durch?

Herzlich

 

Ihr Daniel Wagner

Quelle = nexus-magazin.de